Question: Warum Natronlauge In Seife?

Welche Natronlauge für Seife?

Natriumhydroxid (chemische Formel: NaOH) ist ein weißer, kristalliner und geruchloser Feststoff, der sich im Wasser unter großer Wärmeentwicklung auflöst und mit dem Kohlenstoffdioxid der Luft zu Natriumhydrogencarbonat (Natron) reagiert.

Ist in Seife Natronlauge?

Seifen sind ein Produkt der Zerlegung dieser Fette. Die chemische Reaktion wird →Verseifung genannt. Dazu werden Fette mit einer Lauge (wie Natronlauge oder Kalilauge, früher auch Pottasche oder Soda) gekocht.

Welchen Vorteil hat die Methode des Kaltverfahrens bei der Seifenherstellung?

Vor allem führt es bei der Verseifung mit Natronlauge zu einer Eigenerwärmung des Gemisches, so dass dann gar keine Heizplatte mehr benötigt wird. Ein hoher Anteil an Olivenöl führt zu einer grünen Seife, ein hoher Anteil an Kokosfett (oder Palmöl) eher zu einer gelben.

Warum ist Seife basisch?

Seifen, als Natrium- bzw. Kaliumsalze der Fettsäuren, liegen in wässriger Lösung dissoziiert vor. Das Gleichgewicht liegt auf der Seite der undissoziierten Säure, so dass die Hydroxid-Ionen die stark alkalische Reaktion der Seifenlösung bewirken (daher auch die Bezeichnung “Seifenlauge”).

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Welche Lauge für Seife?

Zur Herstellung werden Fette mit einer Lauge (wie Natronlauge oder Kalilauge, früher auch Pottasche oder Soda) gekocht. Man nennt dieses Verfahren Seifensieden, die chemische Reaktion Verseifung. Die Fette werden dabei in Glycerin und in die Alkalisalze der Fettsäuren (die eigentlichen Seifen ) zerlegt.

Was benötigt man für die Seifenherstellung?

Zutaten für zwei Seifen

  1. 250 Gramm unparfümierte Bio-Kernseife oder Bio-Olivenseife.
  2. 50 Milliliter Kokos- oder Olivenöl (am besten in Bio-Qualität)
  3. Gießformen (am besten aus Silikon, hier eignen sich auch Förmchen für Eiswürfel, Pralinen oder Muffins)
  4. eventuell 10 Tropfen Duftöl.
  5. Raspel, Rührbesen, Topf.

Was ist eine Arztseife?

Die Arzt-Seife ist besonders hautmild und mit pflegender Buttermilch sahnig im Schaum. Wie alle echten Seifen wird sie nicht konserviert. Sie ist eine unparfümierte und ungefärbte Seife, enthält aber eine hochwertige Wachscreme auf Pflanzenölbasis.

Wie wird selbstgemachte Seife fest?

Öle, die das Andicken verzögern, sind neben Olivenöl übrigens auch Sonnenblumen– und Distelöl, die die Seife auch sehr weich machen und daher ohnehin nur sparsam verwendet werden sollten. Aber auch eine zu große Wassermenge wirkt dem schnellen Andicken entgegen.

Wie stelle ich eine Natronlauge her?

Für eine Natronlauge benötigst du 50g Natron auf 1 Liter Wasser. Ich verwende in der Regel das KAISER-Natron. Das Wasser für die Lauge zum Kochen bringen. Natronpulver zufügen (Achtung: Es sprudelt nun sehr stark!).

Was passiert bei der Verseifung?

Unter Verseifung oder Saponifikation versteht man die Hydrolyse eines Esters durch die wässrige Lösung eines basischen Stoffes, z. B. durch eine Lauge. Sie ist im Gegensatz zur sauren Esterhydrolyse (der Rückreaktion der sauren Veresterung) irreversibel.

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Wie lange dauert die gelphase?

Der Seifenleim wird nun in das Behältnis gefüllt, in dem die Gel Phase stattfinden soll. Je nach Rezeptur dauert dieser erste Verseifungsprozess ca. 24 Stunden lang, bis dass der Block aus der Form gelöst werden kann. Nun tritt der Reifeprozess ein.

Bei welcher Temperatur Verseifen?

Die Verseifung Nachdem Fett und Lauge vermengt sind – das sollte bei etwa 50 bis 60°C stattfinden, kommt der langwierige Prozeß der Verseifung. Schon unseren Vorfahren war bekannt, daß “Seifensieder” langweilig sind, kein Wunder, mußte man doch früher die Seife stundenlang rühren.

Ist Seife sauer oder basisch?

Die herkömmliche Seife hat einen alkalischen pH-Wert zwischen 9 und 10, die den natürlichen Säureschutzmantel der Haut zerstört und sie austrocknet.

Warum ist Seife schlecht für die Haut?

Seifen sind generell aggressiver als pH-neutrale Duschgele. ” Seife ist alkalisch, dass heißt, sie greift alle drei Schutzsäulen unserer Haut an”, erklärt Reinholz. Wer unter trockener Haut leidet, sollte auf Seife also besser verzichten, da diese sehr stark entfettend wirkt und empfindliche Haut unnötig strapaziert.

Was ist besser für die Haut sauer oder basisch?

Das Motto einer sinnvollen Körperpflege kann also nur sein: Basische Pflege statt saurer Belastung. Ein leicht basischer pH-Wert von 7,4 trocknet die Haut nicht aus und ist so optimal für die regelmäßige Körperpflege. PH-neutrale Produkte führen zu einer Zerstörung der natürlichen Hautregulation.

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