Readers ask: Wie Stellt Man Seife Her Chemie?

Wie stelle ich meine eigene Seife her?

Naturseife selbst herstellen – Grundrezept Lassen Sie die Seifenspäne im Wasserbad schmelzen. Geben Sie Öl und eventuell ätherisches Öl mit Ihrem Lieblingsduft dazu. Gießen Sie die flüssige Seife in die Förmchen. Lassen Sie die Seifenstücke in Ruhe trocknen, lösen Sie sie dann aus der Form.

Wie funktioniert die Seife?

Seife ist ein sogenanntes Tensid. Tenside haben alle einen ähnlichen chemischen Aufbau und sind in der Lage, die Oberflächenspannung des Wassers zu verringern. Sie bestehen aus einem wasserliebenden (hydrophilen) und einem fettliebenden (lipophilen) Teil. Das Ergebnis ist ein Öl-in-Wasser-Gemisch.

Wann entstehen Seifen?

Seife entsteht bei der Reaktion (Verseifung) einer Lauge mit einem Fett bzw. einer Fettsäure. Chemisch ausgedrückt sind Seifen Alkalisalze von Fettsäuren mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen. Zur Herstellung von festen Seifen wird vorzugsweise Natronlauge eingesetzt, für flüssige bzw.

Welche Art von Seife entsteht wenn zur Herstellung Natronlauge genommen wird?

Die aus Natronlauge und Fett hergestellte Kernseife ist noch stark alkalisch. Aus diesem Grund wird der Vorgang des Aussalzens mehrfach wiederholt. Verwendet man zur Verseifung des Fetts Kalilauge statt Natronlauge erhält man beim Aussalzen eine halbfeste bis flüssige Masse, die Schmierseife.

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Was braucht man um Seife selber zu machen?

ein Kochtopf aus Edelstahl zum Schmelzen der Fette, alternativ kann auch Omas alter Topf mit Emaille-Beschichtung verwendet werden. ein hitzebeständiges Gefäß zum Mixen der Lauge. ein kleiner Plastikbecher (Joghurtbecher, etc.) zum Abwiegen des NaOH.

Wie lang muss eine selbstgemachte Seife getrocknet werden?

Je nach Größe brauchen die Seifenstücke unterschiedlich lange um auszuhärten. Nach 12 Stunden ist man auf der sicheren Seite und kann sie vorsichtig aus der Form lösen.

Wie funktioniert Seife beim Waschen?

Wäscht man sich die Hände mit Seife, greift sich die wasserabweisende Seite des Tensids das Fett und die wasseranziehende Seite das Wasser. So sorgen Tenside für die Verbindung zwischen Wasser und Fett. Durch den Wasserstrom können so die Fette oder Öle dann von den Händen gewaschen werden.

Wie wirkt Seife auf Schmutz?

Der Schmutz wirkt abstoßend Die Fett liebenden Enden der Moleküle lagern sich begierig an fettige Schmutzteilchen an. Da sich die Wasser liebenden Enden der Moleküle wegen ihrer gleichartigen negativen elektrischen Ladung gegenseitig abstoßen, lösen sie die Schmutzteilchen und halten diese in der Schwebe.

Wie löst Seife den Schmutz?

Das liegt an ihren winzigen Bestandteilen, den Seifen -Molekülen. Die haben zwei Seiten: Die eine dockt leicht an die Teilchen von Fett und Schmutz an. Das andere Ende hängt sich dagegen gern an Wasser-Moleküle. So kann das Wasser die Schmutzteilchen mitziehen und von der Haut lösen.

Woher kommt die Seife?

Im Mittleren Osten wurde im 7. Jahrhundert erstmals Öl und Lauge miteinander verkocht und somit die Seife in ihrer heute bekannten Form geschaffen. Mit den Eroberungen der Araber breitete sich dieses Wissen rasch auch nach Europa aus. Frankreich und Spanien gehörten später zu den Zentren der Seifenherstellung weltweit.

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Was ist Seife und wie entsteht sie?

Seifen entstehen durch Spaltung von Fetten, den Estern des Glycerols (Glycerin) mit langkettigen Carbonsäuren mittels Natriumhydroxid- oder Kaliumhydroxiglösung. Es entstehen neben Glycerol die entsprechenden Salze der Fettsäure. Diese Natrium- und Kaliumsalze bezeichnet man als Seifen.

Wie wurde Seife entdeckt?

Seife, wie wir sie heute kennen, entstand im 7. Jahrhundert. Die Araber erhitzten Öle und alkalische Salze, die die Pottasche ersetzten, in einer Ätzlauge und ließen die Mischung so lange kochen, bis die ölige Masse fest wurde. Außerdem verwendeten sie gebrannten Kalk, um besonders feste Seifen zu gewinnen.

Was befindet sich in Seife?

Seifen werden in der Regel aus pflanzlichen oder tierischen Fetten hergestellt. Als Rohstoffe dienen hauptsächlich Kokosfett, Olivenöl, Palmöl und tierische Fette wie Talg, Schmalz oder Knochenfett, die bei der Tierverwertung anfallen.

Wie werden Tenside hergestellt?

Tenside natürlichen Ursprungs sind zum Beispiel Seifen, die aus natürlichen Rohstoffen (zum Beispiel Tierfetten) durch Verseifung hergestellt werden. Die Herstellung erfordert jedoch eine tief greifende chemische Reaktion.

Was ist eine Arztseife?

Die Arzt-Seife ist besonders hautmild und mit pflegender Buttermilch sahnig im Schaum. Wie alle echten Seifen wird sie nicht konserviert. Sie ist eine unparfümierte und ungefärbte Seife, enthält aber eine hochwertige Wachscreme auf Pflanzenölbasis.

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